PERCEPTION SHIFT
Perception Shift
11. Juli - 04. August 2026
Sabrina Ferwagner und Giulia Spernazza
Vernissage: 11. Juli 2026, 17:00 Uhr
Seit zehn Jahren fördert die Heimann Stiftung den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Italien. Ziel der Stiftungsarbeit ist die Völkerverständigung durch die Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Wissenschaftlerinnen sowie Wissenschaftlern beider Länder. Das Residenzstipendium im „Italien-Haus“ der Stiftung ermöglicht jährlich die Begegnung und Zusammenarbeit kreativer Positionen aus beiden Kulturkreisen.
Die Ausstellung Perception Shift macht diesen interkulturellen Dialog sichtbar. Ausgehend von unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen beschäftigen sich Giulia Spernazza und Sabrina Ferwagner mit den Themen Wahrnehmung, Natur und Transformation. Ihre Werke treten in einen vielschichtigen Austausch und eröffnen neue Perspektiven auf vertraute Erscheinungen der natürlichen Welt.
Die italienische Künstlerin Giulia Spernazza entwickelte ihre Arbeiten während ihres Aufenthalts in Wiesloch. Inspiriert von den Landschaften der Region übersetzt sie Naturbeobachtungen in eine reduzierte, textile Bildsprache. Durch fotografische Dokumentation, Verdichtung und Abstraktion entstehen aus Filzcollagen und halbtransparenten Baumwollstoffen vielschichtige Kompositionen, die zwischen Erinnerung, Wahrnehmung und Landschaft oszillieren. Ergänzt werden die Arbeiten durch textile Skulpturen, die aus Fragmenten der Landschaftsarbeiten hervorgehen und natürliche Wachstumsformen aufgreifen.
Sabrina Ferwagner setzt sich in ihren Skulpturen mit der Ambivalenz natürlicher Schönheit auseinander. Ihre organischen Formen erinnern an Blüten, Pflanzen oder biologische Wachstumsstrukturen und entfalten zunächst eine faszinierende ästhetische Anziehungskraft. Gleichzeitig beziehen sich die Werke auf Vorbilder aus der Natur, die von Giftigkeit, Tarnung und Fangmechanismen geprägt sind. Zwischen Verlockung und Irritation entsteht ein Spannungsfeld, das die Wahrnehmung der Betrachtenden herausfordert und gewohnte Sichtweisen hinterfragt.
Kunsttage Winnigen 2026
Kunsttage Winningen 2026
08. - 10. Mai 2026
Valeria Patrizi und Vivere Arte Art Gallery freuen sich, bei den Kunsttage Winningen ein Teil davon zu sein. 11 Künstler, zusamment mit Valeria, stellen in verschiedenen Locations ihre Werke aus. Für weitere Information:
https://www.kunsttage-winningen.de/
Valeria Patrizi stellt ihre Werke im Rathaus aus.
WANDEL
Elke Weickelt
Am 01. März um 17:00 Uhr findet die Venrissage der Ausstellung "WANDEL" der deutschen Künstlerin Elke Weickelt.
Einfachheit ist ein bestimmendes Merkmal der Arbeiten von Elke Weickelt, inspiriert durch Ausdruckformen ursprünglicher Kulturen, Art Brut, Kinderzeichnungen und naive Malerei, in denen die Künstlerin Wesentliches vermittelt sieht.
Nach einer einjährigen Reise durch Südamerika 2019, insbesondere durch die Mitarbeit an Projekten im Amazonas-Regenwald, änderten sich die Inhalte ihrer Malerei in markanter Weise. Die Beziehung zwischen Homo sapiens und anderen Erdbewohnern, Pflanzen, Tieren, von denen der Mensch abhängig ist und deren Lebensgrundlagen er machtbewusst vernichtet, prägen jetzt die Themen ihrer Arbeiten.
Die Galerie Vivere Arte Art Gallery in Wiesloch zeigt nun erstmals unter dem Titel „Wandel“ Arbeiten aus beiden Schaffensphasen, die diese Entwicklung verdeutlichen.
Vernissage
Andrea Ceddia
Am 05. Dezember um 17:00 Uhr findet die Venrissage der Ausstellung " Pelle e Nuvole" statt.
Eine Künstlerausstellung der Heimann Stiftung für deutsch-italienische Völkerverständigung in Zusammenarbeit mit der Vivere Arte Art Gallery Wiesloch.
Die Heimann Stiftung Wiesloch, welche von Archim und Gerda Heimann vor zehn Jahren zur Förderung der deutsch-italienischen Völkerverständigung ins Leben gerufen wurde, vergibt regelmäßig Artist in Residence-Stipendien an begabte Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler. Dieses Jahr durfte der italienische Künstler Andrea Ceddia diese Gelegenheit nutzen. Er arbeitete von Juli bis Oktober 2025 in den inspirierenden Räumlichkeiten der Stiftung. Die Ergebnisse dieser fruchtbaren Schaffensphase werden ab dem 5. Dezember 2025 in der Vivere Arte-Galerie am Wieslocher Marktplatz ausgestellt.
Andrea Ceddia wurde 1997 in Rom geboren. Seit 2017 hat er bereits an rund 10 Ausstellungen in Italien teilgenommen und war 2022 Preisträger der renommierten ADD-art-Kunstgalerie Spoleto. 2023 gewann er den Targa d’Oro-Preis des Cairo-Verlags Mailand in der Kategorie Malerei. Nun werden seine Werke erstmals in Deutschland präsentiert.
Vernissage
Lena Reutter
Am 11. Oktober um 17:00 Uhr findet die Venrissage der Ausstellung " Dive into Dawn" statt. Über den Malprozess sagt Lena Reutter: „Hier kommt es zu mehreren Phasen: Während ich die Physiognomie mittels Farben versuche festzuhalten, tauche ich in einen Dialog mit dem Bild ein und nähere mich subjektiv forschend meinem Motiv. Dabei agiere ich in einem Wechselspiel zwischen technischer Umsetzung und gedanklicher Auseinandersetzung. Ich frage mich, was das Bild will, wie ich mich ihm mit den malerischen Mitteln nähern kann, aber auch, wer diese Frauen war oder ist, was sie bewegt, beschäftigt, prägt. Dann fange ich an zu recherchieren.
Meist sind die Frauen zentral in den Bildmittelgrund gerückt. Im Profil, den Blick aus der Bildmitte, nach unten oder vielmehr nach innen gerichtet, sollen die Bildnisse Konzentration, Ruhe und Würde vermitteln. Die Bildhintergründe treten als abstrakte Flächen zurück, lenken dadurch den Blick des Betrachtenden wieder auf die Portraitierten und regen damit vielleicht ihrerseits neue Dialoge zwischen Bild und Betrachtendem an
FINISSAGE
Magdalena Maatkare
Am 18. Mai um 17:00 Uhr findet die Finissage der Ausstellung von Magdalena Maatkare in der Galerie Vivere Arte statt. Die Künstlerin wird selber anwesend sein.
Die Ausstellung mit groß–und kleinformatigen Textil–Collagen der aus Langenargenstammenden und inzwischen international bekannten Künstlerin nähert sich nach sechs Wochen Ausstellungsdauer mit einer
Überraschung ihrem Ende. Bei der Finissage kann eine Textil–Collage von Magdalena Maatkare gewonnen werden.
Ein Bild steht in der Ausstellung an einem Tisch bereit. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit,
unter dem Einsatz von 10 Euro eine der Karten aus der Hand der
Künstlerin zu ziehen, auf denen ihre Werke dargestellt sind.
Derjenige, der das Bild, das zur Verlosung bereitsteht, zieht, hat es
gewonnen und darf es mitnehmen. Trostpreis für das Ziehen einer
Niete ist eine schöne Postkarte Mgdalenas Werke.
Heimann Stiftung
Kunst-TANDEM-artistico - Mimi Kohler and Vitalii Fedotov
Laura Figueiredo-Brandt
Laura Figueiredo-Brandt wurde 1962 in Rio de Janeiro, Brasilien, geboren. Seit 1991 lebt sie in Deutschland, derzeit in Heidelberg.
Ihre ersten künstlerischen Erfahrungen machte sie 2001 mit Aquarellmalerei. Ab 2008 vertiefte sie sich in die Druckgrafik, plastisches Gestalten, Zeichnen und schließlich in die Acrylmalerei, die zu ihrer großen Leidenschaft geworden ist.
Laura ist in erster Linie eine Koloristin: Der Dialog zwischen ihren Farben und Formen ist offensichtlich und von zentraler Bedeutung für sie, die ihre künstlerische Sprache der freien Malerei und dem figurativen und abstrakten Expressionismus zuordnet. In ihrem Werk ist die unmittelbare Präsenz des brasilianischen Universums zu erkennen, die durch ihre starke Identifikation mit der natürlichen Umgebung und der kulturellen Landschaft ihres Heimatlandes hervorgerufen wird, die so üppig ist.
Marcelo Zeballos
(Vernissage 29. September 2024)
Marcelo Zeballos (geboren 1970) schloss sein Studium an der Fakultät für Architektur der Universität von Buenos Aires ab und begann 1997 seine künstlerische Laufbahn.
Sein Lebenslauf umfasst
viele Einzel- und Gruppenausstellungen in wichtigen argentinischen Museen.
Er selber betrachtet sich als großer Verehrer von Fritz Lang.
Jorge Cabral
Die Bilder von Jorge Cabral werden ab Ende August wieder in der Galerie nach der Sommerpause bis zum 20 September wieder ausgestellt werden.